Medizin & Vorsorge
Leben mit Diabetes
„Man braucht Disziplin“
Theresia Feichtner erhielt vor 19 Jahren die Diagnose Diabetes mellitus Typ 2. Im Interview mit MEDIZIN populär erzählt die 67-Jährige aus Oberndorf bei Salzburg, wie sie die Krankheit bemerkte und wie sie heute damit zurechtkommt.
Von Mag. Sabine Stehrer
Diabetes
Die unterschätzte Gefahr
An Diabetes mellitus, der Zuckerkrankheit, leiden weltweit immer mehr Menschen. So auch hierzulande: Derzeit sind nach Angaben der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG) 600.000 Österreicherinnen und Österreicher betroffen, wobei rund 170.000 davon noch nichts von ihrer Erkrankung wissen. Bei ihnen wird das Leiden erst dann erkannt werden, wenn bereits Folgeschäden aufgetreten sind, wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Sehstörungen, der diabetische Fuß oder eine Nierenerkrankung. Dabei könnten heute alle Diabetiker ein beschwerdefreies Leben führen – vorausgesetzt, die Krankheit wird frühzeitig erkannt und behandelt.
von Mag. Sabine Stehrer
Leben mit Inkontinenz
„In der schlimmsten Zeit war ich jede halbe Stunde am Klo“
Die Salzburgerin Ulrike Mayer (Name geändert), 78 Jahre alt, leidet seit 30 Jahren an Harninkontinenz. Im Interview mit MEDIZIN populär erzählt sie, wie das Leiden begann, was sie im Lauf der Jahrzehnte mit mehr und weniger Erfolg dagegen unternommen hat, und welche Behandlung ihr heute hilft.
Von Mag. Sabine Stehrer
Antidepressiva
Doping für unsere Leistungsgesellschaft?
Im vergangenen Jahr wurden in den heimischen Arztpraxen 5.344.685 Rezepte für Antidepressiva ausgestellt. Das sind um fast 70 Prozent mehr als im Jahr 2000. Wird Österreich ein Land der Depressiven? Sind längere Krisen- und Trauerphasen heute nicht mehr drin? Hat der steigende Medikamentenkonsum vielleicht auch damit zu tun, dass es in unserer Leistungsgesellschaft stets funktionierende Menschen braucht? Fragen wie diese hat MEDIZIN populär-Chefredakteurin Mag. Karin Kirschbichler mit Univ. Prof. Dr. Michael Musalek, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, diskutiert.
Wie seelische Probleme das Herz krank machen
Wenn das Herz erkrankt und es zu Rhythmusstörungen, Schmerzen, Infarkt & Co kommt, geht das nicht immer nur auf körperliche Ursachen zurück. Auch die Psyche und soziale Faktoren spielen eine Rolle. Und so weiß die Wissenschaft heute: Wer sich etwas zu sehr zu Herzen nimmt, kann seinem Herzen tatsächlich Schaden zufügen. Der Psychokardiologe Univ. Prof. Dr. Georg Titscher beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen Herz und Seele und erläutert für MEDIZIN populär, wie man sich das Wissen um die „Herzensbrecher“ unserer Zeit in der Vorbeugung und Behandlung von Herzkrankheiten zunutze machen kann.
Von Mag. Sabine Stehrer
Mittelohrentzündung
Vorsicht vor bleibenden Folgeschäden!
Frühzeitig entdeckt, kann eine Mittelohrentzündung mit der richtigen Therapie vollständig geheilt werden.
Sie trifft besonders Kleinkinder, beginnt zumeist mit einer Erkältung oder Grippe, führt zu stechenden Ohrenschmerzen und kann in einem dauerhaften Hörschaden enden: die Mittelohrentzündung. Lesen Sie, wie man die Krankheit rechtzeitig erkennt und richtig behandelt.
Von Mag. Helga Schimmer
Die 7 Helfer des Immunsystems
So rüsten Sie sich gegen Grippe & Co
Treffen die Prognosen der Gesundheitsexperten ein, so könnten der heurige Herbst und Winter grippemäßig zum Supergau werden. Grippeschutzimpfung, vitaminreiche Kost & Co sind oft empfohlene Maßnahmen, um möglichst gesund zu bleiben. Und darüber hinaus sollte man alles unternehmen, um die Abwehrkräfte des Körpers für die bevorstehende Zeit zu rüsten. MEDIZIN populär nennt sieben Maßnahmen, die aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) das Immunsystem stärken.
Von Mag. Sabine Stehrer
Inkontinenz
Das verschwiegene Leiden
Für MEDIZIN populär erklärt Univ. Prof. Dr. Engelbert Hanzal, 2. Vorsitzender der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich, Leiter der Uro-Gynäkologischen Ambulanz am Wiener AKH und Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Klosterneuburg, welche Ursachen Harninkontinenz haben kann und welche Therapien wirklich helfen.
von Mag. Sabine Stehrer
Hypnose in der Schmerztherapie
Den Schmerz kontrollieren lernen
Viele Studien belegen, dass Hypnose ein wirksames Mittel ist, um Schmerzen zu reduzieren oder ganz auszuschalten, und immer mehr Ärztinnen und Ärzte bieten die Methode an. Und doch ist es der Medizinischen Hypnose noch nicht ganz gelungen, sich gegen effektvolle Showhypnosen abzugrenzen, in denen Menschen bloßgestellt und scheinbar willenlos gemacht werden. Für MEDIZIN populär zeigt ein Experte auf, warum das eine mit dem anderen rein gar nichts zu tun hat, und wie Schmerzen in Trance beeinflusst und gelindert werden können.
Von Mag. Karin Kirschbichler
Speiseröhrenkrebs
Neue Methode der Früherkennung und Behandlung
Immer mehr Österreicher erkranken an Speiseröhrenkrebs. Wurden in den 1980er Jahren noch 150 Neuerkrankungen im Jahr registriert, so sind es heute mit 300 schon doppelt so viele. Nun gibt es eine neue Methode der Früherkennung von Krebsvorstufen, die – sind sie einmal entdeckt – auch sofort beseitigt werden können. Die nahezu schmerzlose Prozedur kann vor einem langen Leidensweg bewahren.
Von Mag. Sabine Stehrer










