Medizin & Vorsorge
Übergewicht bei Männern
Bauchumfang zeigt Risiko
Aktuelle Statistiken bringen es ans Licht: In Österreich ist jeder zweite über 20-jährige Mann zu dick und riskiert, sich mit dem Übergewicht über kurz oder lang eine Reihe von Beschwerden einzuhandeln und frühzeitig zu sterben. Die gute Nachricht: Hat ein Mann sich einmal dazu entschlossen, den Kilos den Kampf anzusagen und nimmt ab, so schwinden mit der Körpermasse erfahrungsgemäß auch die Risikofaktoren.
Von Mag. Sabine Stehrer
Wenn dicke Frauen Mütter werden
Achtung: Gefahr für Mutter und Kind
Immer mehr Menschen sind bei weitem zu dick und leiden an Adipositas, also an krankhafter Fettleibigkeit. Besonders kritisch ist die Situation bei schwangeren Frauen: Wenn sie viel zu viele Kilos mit sich herumschleppen, ist nicht nur ihre eigene Gesundheit gefährdet, sondern auch die ihres Babys! Wer Mutterfreuden genießen möchte, sollte deshalb unbedingt die ärztlichen Ratschläge beherzigen.
Von Dr. Kurt Markaritzer
Manuelle Medizin
Heilkunst mit Händen
Der medizinische Ausdruck „behandeln“ beschreibt treffend, dass zur Untersuchung, aber auch zur Linderung von Schmerzen die Hand eingesetzt wird. Das wird seit alters her in der ärztlichen Heilkunst praktiziert und ist trotz aller hoch komplexen Apparate nicht verloren gegangen – wie die manuelle Medizin bei den vielfältigen Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparates mit großem Erfolg beweist.
Mag. Wolfgang Bauer
Liften & Co: Die häufigsten Schönheitsoperationen
Jenen, die besonders unter den Zeichen des Alterns leiden, bietet die plastische Chirurgie eine breite Palette an Möglichkeiten, die Zeit zurückzudrehen und länger jung auszusehen. Univ. Prof. Dr. Manfred Frey, Präsident der Gesellschaft für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie, warnt aber vor falschen Erwartungen in die Medizin.
Von Mag. Sabine Stehrer
COPD: Lungenkrankheit im Vormarsch
Husten und Kurzatmigkeit sind alles andere als harmlose Symptome. Sie könnten auf die schwere Lungenerkrankung COPD hinweisen, von der in Österreich jeder Vierte über 40 betroffen ist – die meisten, ohne es zu wissen!
Von Mag. Michael Krassnitzer
So bleibt die Stimme gesund
Wenn Sie unter dem Christbaum ein Lied anstimmen, so machen Sie das am besten vor der Suppe, vor dem Bier und schon gar vor dem Verdauungsschnaps. Denn heiß, kalt und scharf sind Reize, die der Stimme überhaupt nicht gut tun. Und wenn Sie beim „Stille Nacht“-Gesang großen Vorbildern nacheifern, dann bedenken Sie, dass hinter einer schönen Stimme nicht unbedingt auch eine gesunde Stimme stecken muss. Univ. Prof. DDr. Wolfgang Bigenzahn, Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde sowie für Stimm- und Sprachstörungen, erklärt, wie man bei Stimme bleibt und warum man Heiserkeit nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.
Von Mag. Karin Kirschbichler
Eine Nacht im Schlaflabor
Wie der Schlaf gemessen wird: Ein Selbstversuch
Jeder dritte Österreicher schläft schlecht und wacht am Morgen wie gerädert auf. Das ist unangenehm – und unter Umständen gefährlich: Bestimmte Schlafstörungen können das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls um das Zehnfache steigern! In hartnäckigen Fällen, wenn die Qual über mehrere Wochen anhält, ist eine Untersuchung in einem Schlaflabor die einzige Chance zur Klärung der Frage, an welcher der mehr als 90 verschiedenen Schlafstörungen die Patienten leiden. Dort stehen ausgeklügelte Methoden zur Verfügung, um den Schlaf zu messen und spezifische Probleme festzustellen, die dann gezielt behandelt werden können.
MEDIZIN populär-Chefredakteurin Mag. Karin Kirschbichler hat die Probe aufs Exempel gemacht und sich dienstlich schlafen gelegt, überwacht von aufmerksamen Helfern, speziellen Messgeräten und Computern. Hier ihr Bericht.
Cortison: Besser als sein Ruf?
Cortison hat einen denkbar schlechten Ruf, vor allem bei den Patienten. Doch für die Mediziner steht fest: Es ist ein unverzichtbares Medikament, dessen gefürchtete Nebenwirkungen seit seiner Erfindung vor bald 60 Jahren deutlich reduziert werden konnten. Univ. Prof. Dr. Anton Luger über das Mittel und seine vielfältigen Einsatzgebiete.
Von Mag. Michael Krassnitzer
Testosteron: Wie viel braucht der Mann?
Es macht den Mann attraktiv, durchsetzungsfähig, konzentrationsstark und bestimmt darüber hinaus sein Verlangen nach Sex: Testosteron. Mit zunehmendem Alter produziert der männliche Körper allerdings immer weniger vom wichtigen Geschlechtshormon, was im schlimmsten Fall zu Depressionen und Impotenz führen kann. Gut, dass es künstlichen Ersatz für das Power-Hormon gibt: Richtig eingesetzt, bieten Kapseln, Gels und Injektionen Hilfe.
Von Mag. Sabine Stehrer
Lärm: Umweltproblem mit schweren Folgen
Warum Gesundheit mehr Stille braucht
Lärm ist "akustischer Müll", den keiner braucht - und jeder mitverursacht. Mit der "Entsorgung" dieses Abfalls ist der Mensch zunehmend überfordert. Lärmbedingte Gesundheitsschäden, nicht nur für die Ohren, wurden bisher grob unterschätzt. Darum fordert der Wiener Umweltmediziner Dipl.-Ing. Dr. Hans-Peter Hutter, Ruheoasen unbedingt zu schützen.
von Mag. Karin Kirschbichler










