
Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten weiter im Vormarsch
Atemnot, Juckreiz, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Müdigkeit, Stimmungstiefs – und das nach dem Genuss selbst an sich gesunder Lebensmittel wie Obst, Milch, Sauerkraut & Co: Immer mehr Menschen leiden an einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit. Wie viele es genau sind, ist schwer zu sagen. Schätzungen gehen davon aus, dass bis zu 30 Prozent der Mitteleuropäer betroffen sind, Experten rechnen mit einer hohen Dunkelziffer – und beobachten einen stetigen Anstieg.
Woran es liegt, dass sich immer mehr nach dem Essen schlecht fühlen? In dieser Frage haben die Forscher noch nicht das letzte Wort gesprochen. Fest steht inzwischen, dass Überschuss eine wesentliche Rolle dabei spielt: Ein Zuviel an jenen Nahrungsbestandteilen, die für Probleme sorgen, weil der Körper sie nicht mehr abbauen und verdauen kann. Dass es zu diesem Überschuss kommen kann, hängt wiederum mit den Veränderungen im Nahrungsangebot und Ernährungsverhalten zusammen.
In der aktuellen Ausgabe von MEDIZIN populär informieren Experten über die Frage, wofür der Mensch gebaut zu sein scheint und wofür nicht, und bietet einen Überblick über das aktuelle Wissen zu den häufigsten Formen der Nahrungsmittel-Unverträglichkeit.
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ein Ernährungstagebuch, das derzeit wichtigste Instrument, um im Gespräch mit dem Arzt Art und Ausmaß einer Unverträglichkeit herauszufinden.
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