Christa Kummer

März 2008 | Prominente & Gesundheit

„Bei jedem Wetterwechsel habe ich Schmerzen im ganzen Körper“
 
Als Dr. Christa Kummer vor zwölf Jahren damit begann, die Wettervorhersagen im ORF zu präsentieren, war sie die erste Frau in dem Job – und höchst erfolgreich. Heute ist die 43-Jährige auch Autorin mehrerer Bücher zum Thema Wetter und Gesundheit und lehrt in Seminaren die besten Möglichkeiten sich zu regenerieren und Energie zu tanken. Im Gespräch mit MEDIZIN populär erzählt sie, wie sie sich von Stress erholt, wie sie mit ihrer extremen Wetterfühligkeit umgeht und mit welch denkbar einfachen Mitteln sie sich gesund und schön hält.
 
von Mag. Sabine Stehrer

MEDIZIN populär
Frau Doktor Kummer, als Wetterlady des ORF präsentieren Sie das Wetter mit einer solchen Begeisterung, dass man meint, Sie interessieren sich auch privat sehr stark dafür…

Christa Kummer
(Lacht) Also, es ist so: Ich finde das Phänomen Wetter interessant, und wenn ich Dienst habe, lebe ich auch sehr emotional mit den Wetterprognosen mit. Aber an meinen freien Tagen schaue ich nicht nach, wie das Wetter wird. So wie es ist, ist es dann halt.  

Über nichts wird häufiger gesprochen als über das Wetter. Meinen Sie, dass das Wetter abgesehen von unserer Kommunikation auch unsere Gesundheit beeinflusst?

Ja, das ist ganz sicher so, ich spüre den Einfluss des Wetters am eigenen Leib. Seit einer Kinderkrankheit, die ich als Achtjährige hatte, bin ich so wetterfühlig, dass ich jedes Mal, wenn sich das Wetter verändert, im ganzen Körper Schmerzen habe. Die Schmerzen sind schlimmer, wenn ich unter Stress stehe, und sie sind erträglicher oder verschwinden ganz, wenn ich mich in der frischen Luft bewege.

Dass Sport im Freien gegen Wetterfühligkeit hilft, haben Sie auch in ihren Büchern „Vitalquelle Wetter“ und „Wetterfest durch alle Jahreszeiten“ beschrieben.

Weil es stimmt. Aber auch wenn ich mich einfach nur so erholen will, lasse ich alles liegen und stehen und gehe hinaus in die Natur, einfach nur Spazieren oder Wandern. Das tut gut!

Welche Sportarten betreiben Sie sonst noch, um fit und gesund zu bleiben?

Mein großes Hobby ist das Fliegenfischen. Das ist vielleicht nicht direkt als Sport anzusehen, aber ich genieße dabei die Stille der Natur und das Fließen des Wassers. Das bringt mir innere Ruhe.

Und die Fische essen Sie dann zu einem Glas des 1. Garser Weins, dessen Patin Sie sind?

Gutes Essen ist für mich ganz besonders wichtig, und zu einem guten Essen gehört für mich unbedingt auch Fisch. Aber weil Sie meine Funktion als Weinpatin ansprechen: Das bin ich geworden, weil ich gefragt worden bin, und freilich schon auch, weil ich einen besonderen Bezug zum Wein habe. Meine familiären Wurzeln sind ja im Burgenland. Schon meine Vorfahren hatten mit Weinbau zu tun.

Was machen Sie, um Ihr Gewicht zu halten?

Also ich mache nie eine Diät, ich bin beim Essen eher genießerisch unterwegs und esse fast alles. Und wenn ich tatsächlich einmal über die Stränge geschlagen habe, dann achte ich eine Zeitlang ganz bewusst auf gesunde Ernährungsvarianten, um mich wieder in Balance zu bringen.

Sie stehen beruflich oft im Scheinwerferlicht, und Sie sehen immer gut aus. Ha­ben Sie ein besonderes Schönheitsrezept?

(Lacht) Ich weiß nicht. Ich bin zwar ein Kosmetikmuffel, aber ich schlafe sehr gern und viel und bin, wie erwähnt, gern in der frischen Luft. Außerdem denke ich, es ist gut für die Schönheit wie auch für die Gesundheit, wenn alles, was man tut, Freude bereitet, und das ist bei mir der Fall.

Sie haben auch ein Buch über die „Natur im Wohnraum“ geschrieben.

Ja, ich habe mich intensiv mit dem gesunden Wohnen beschäftigt und gemeinsam mit meinem Mann ein Haus im Waldviertel gebaut, das ganz aus Holz ist. Dort zu sein, genießen wir beide sehr. Ich finde aber, man kann auch mit ganz einfachen, billigen Mitteln erreichen, dass man sich in seiner Wohnung so richtig wohl fühlt. Schon ein paar Polster, Decken oder Vorhänge in den richtigen Farben können düstere Wohnungen in gemütliche Oasen verwandeln.

Welche Ziele haben Sie?

Ach, wissen Sie, ich habe in den vergangenen Jahren viel gearbeitet und auch viel Erfolg gehabt. Zwar schwirren genug Ideen in meinem Kopf herum, aber ich sage im Moment einmal danke und bin glücklich mit dem, was ist.

Ausgabe 03/2008

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