Marie Christine Giuliani

Mai 2011 | Prominente & Gesundheit

„Auslöser meiner Probleme war eine seelische Krise“
 
Man kennt sie als Moderatorin einer ganzen Reihe von beliebten ORF-Shows und -Sendungen wie „Bingo“, „Millionenrad“, „Wer bietet mehr?“, „6 aus 45“, „Wurlitzer“, „Ö3-Wecker“, oder „Austroparade“. Derzeit arbeitet sie aber nicht nur für den ORF, sondern auch für Krone Live, gibt Managern Kommunikationstrainings und tritt als Testimonial in Werbefilmen auf. Egal, wo man sie sieht: Wer sie sieht, möchte nicht meinen, dass die 45-Jährige gesundheitlich schon einiges mitgemacht hat. Im Gespräch mit MEDIZIN populär erzählt Marie Christine Giuliani, wie sie ihr Leiden losgeworden ist und wie sie heute auf ihre Gesundheit schaut.
 
Von Mag. Sabine Stehrer

MEDIZIN populär

Frau Giuliani, wenn man Sie als Moderatorin der Spielshow „Bingo“ im Fernsehen sieht, hat man den Eindruck, Ihnen macht die Show mindestens genauso viel Freude wie den Teilnehmern…

Marie Christine Giuliani
Das ist auch so. Mir ist die Sendung wichtig. Das hängt vielleicht damit zusammen, dass ich sie im selben Jahr mitbegründet habe, in dem mein Sohn geboren wurde. Mein Sohn und „Bingo“ sind also gleich alt, nämlich elf Jahre alt. Dass mir „Bingo“ so viel Freude bereitet, hat aber sicher auch damit zu tun, dass ich die Leute mag, die zu „Bingo“ ins ORF-Zentrum in Wien kommen. „Bingo“ ist einfach meine Sendung, und die mache ich, solange es geht. Ich habe sie sogar gemacht, als ich einen Bandscheibenvorfall mit eingeklemmtem Ischiasnerv hatte.

Aber ein Bandscheibenvorfall bereitet doch sehr große Schmerzen?
Irgendwann waren die Schmerzen so arg, dass ich dauernd Schmerztabletten genommen habe. Die haben aber dann auch nicht mehr viel genützt. Bei „Bingo“ hat mir oft alles so weh getan, dass ich kaum noch stehen und gehen konnte. Ich habe den Gewinnern ihren Geldkoffer nicht mehr bringen können, das haben dann Assistenten für mich erledigt. Und manchmal habe ich nur auf einem Bein stehen können, aber ich glaube, das konnte ich ganz gut verbergen.

Vor dem Bandscheibenvorfall hatten Sie nie Probleme mit dem Kreuz?
Nein, nie. Der Auslöser war bei mir wohl eine seelische Krise, die ich nach einer Fehlgeburt hatte, bei der ich meinen zweiten Sohn verloren habe. Aber diesen Verlust habe ich inzwischen verarbeitet, und ich möchte eigentlich auch gar nicht mehr darüber reden.

Wie sind Sie die Probleme mit dem Rücken wieder losgeworden?
Ich habe mich schließlich von einem Chirurgen, der auf die Operation von Bandscheibenvorfällen spezialisiert ist, operieren lassen. Und danach habe ich mich in physiotherapeutische Behandlung begeben. Aber das hat mir überhaupt nicht gefallen und mir auch nichts gebracht. Also habe ich nach etwas Anderem gesucht und bin auf Heinrich Bergmüller und seine Trainingsmethode aufmerksam geworden. Damit ist ja auch Hermann Maier nach seinem Motorradunfall außerordentlich schnell wieder fit geworden. Und so ist es dann auch mir gegangen. Schon kurze Zeit nach Trainingsbeginn habe ich mich besser gefühlt.  

Betreiben Sie sonst auch noch Sport?
Ja, ich mache mittlerweile wieder alles, was ich auch schon vor dem Bandscheibenvorfall gemacht habe. Dass das wieder möglich sein würde, hätte ich mir in der Zeit, in der ich so gelitten habe, nie vorstellen können. Ich kann sogar wieder Laufen und Reiten! Und auch Skifahren kann ich wieder wie eine Göttin (lacht). Ich mache aber auch Pilates.

Ein volles Programm…
…und einen Sohn zu erziehen habe ich auch. Langweilig wird mir also nicht (lacht).

Wie halten Sie es mit der Ernährung?
Das Richtige und nicht zu viel zu essen, war für mich immer schon ein Thema. Vor einiger Zeit habe eine Analyse machen lassen, aus der ersichtlich wurde, welche Nahrungsmittel gut für mich sind und welche nicht. Leider ist dabei klar geworden, dass mein Stoffwechsel nicht so gut funktioniert, wenn ich Käse esse. Also habe ich ihn weg gelassen, was mir sehr schwer gefallen ist, weil ich ausgerechnet Käse immer besonders gern gegessen habe. Aber seit ich darauf verzichte, geht es mir besser.

Wie steht es mit Vorsorgeuntersuchungen?
Von den Ärztinnen und Ärzten meines Vertrauens lasse ich diesbezüglich seit vielen Jahren alles machen, was sie mir empfehlen.

 

Ausgabe 05/2011

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