Sigrid Hauser

Februar 2011 | Prominente & Gesundheit

„Beim Essen muss ich leider auf vieles verzichten“
 
Dem Fernsehpublikum ist sie u. a. aus der Quizshow „Was gibt es Neues?“, der Serie „Kommissar Rex“ und der preisgekrönten Comedy-Reihe „Die kranken Schwestern“ bekannt. Große Erfolge feiert sie aber auch als Musicalstar und Kabarettistin, wie zuletzt als Dolly im Broadway-Musical „Hello Dolly“ oder als sie selbst in ihrem Solokabarett „Sex and the Sigrid“. Jetzt im Februar steht die 44-Jährige in „Guys and Dolls“ an der Wiener Volksoper und im Peter-Turrini-Stück „Campiello“ am Theater in der Josefstadt auf der Bühne. Im Gespräch mit MEDIZIN populär erzählt die vielfältige Künstlerin, die auch Autorin der Texte ihrer Solokabaretts ist, wie sie sich von ihren Auftritten erholt, warum Alkohol und Schweinefleisch für sie Tabu sind, was sie macht, wenn ihr einmal nicht zum Lachen zumute ist, und wie sie sich fit hält.
 
Von Mag. Sabine Stehrer

MEDIZIN populär
Frau Hauser, man sieht Sie meistens in lustigen Rollen …

Sigrid Hauser
… weil mir die liegen. Ich habe ein sehr heiteres Gemüt. Eigentlich bin ich eine richtige Lachwurzen. Es gibt aber schon auch Zeiten, in denen es mir psychisch nicht so gut geht und mir nicht zum Lachen ist.

Was machen Sie dann?
Dann ziehe ich mich in meine Wohnung zurück, höre mir schrecklich traurige Musik an und weine einmal ordentlich! (lacht) Die Traurigkeit muss schließlich raus. Anschließend kann ich die Welt wieder genießen. Manchmal hilft aber auch schon ein langer Spaziergang.

Betreiben Sie auch Sport?
Ich gehe zweimal in der Woche in einen Pilates-Kurs. Die Übungen gefallen mir und tun mir sehr gut. Damit kann ich auch ein Problem ausgleichen, das ich mit meiner Halswirbelsäule habe. Die habe ich mir vor Jahren bei einem Autounfall überstreckt, und manchmal tut sie mir heute noch weh. Außerdem fahre ich noch gern mit dem Rad, mache Nordic Walking­Touren und seit einiger Zeit spiele ich auch Golf.

Was gefällt Ihnen am Golfen?
Die Konzentration auf den Ball ist ein gutes Training für die Konzentration, die ich auf der Bühne brauche. Dann gefällt mir noch, dass man beim Golfen viel unterwegs ist, meistens geht man ja zehn Kilometer oder noch mehr auf dem Platz herum und ist lange Zeit draußen. Das habe ich gern, und das liegt wahrscheinlich daran, dass ich immer in abgedunkelten Räumen arbeite. (lacht)

Sie singen und sprechen beruflich sehr viel. Wie halten Sie Ihre Stimme gesund?
Mit einem Stimmtraining. Da habe ich meine fixen Übungen, die ich schon seit Jahrzehnten fast täglich mache.

Beachten Sie bei der Ernährung etwas Besonderes?
Gezwungenermaßen, ja! Ich bin Neurodermitikerin und habe eine Histamin-Intoleranz. Deswegen muss ich beim Essen leider auf vieles verzichten. So zum Beispiel auf Schinken oder Schweinsbraten, denn darauf würde meine Haut sicher in irgendeiner Weise reagieren, die unangenehm wäre, also mindestens mit einem Jucken. Ich trinke aber auch keinen Alkohol. Würde ich Wein trinken, würde sich meine Zunge pelzig anfühlen und anschwellen. Und weil man nie weiß, was in Fertiggerichten wirklich alles drin ist, verzichte ich auch darauf. Das heißt, ich kaufe immer alles frisch ein und koche mir mein Essen selber. Irrsinnig gern mag ich Gemüsegerichte, und die sind ja noch dazu gesund!

Was tun Sie sonst noch für Ihre Gesundheit, gehen Sie zum Beispiel zu Vorsorgeuntersuchungen?
Meine Gesundheit ist mir sehr wichtig. Deswegen lasse ich mich auch regelmäßig untersuchen. Am häufigsten gehe ich vorsorglich zum Zahnarzt, zum Gynäkologen und zur Mammographie.

Sie sind gerade am Theater in der Josefstadt und an der Wiener Volksoper zu sehen. Da kommen viele Auftritte zusammen. Wie erholen Sie sich davon?
Es ist nun schon drei Jahre her, dass ich mein letztes Auto verkauft habe. Seither erledige ich fast alle meine täglichen Wege mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Besonders gern fahre ich mit der Straßenbahn. Wenn ich nach den Auftritten da drin sitze, ist das wie eine Pause für mich. So erhole ich mich also praktisch schon auf der Heimfahrt. (lacht)

Und darf sich Ihr Publikum schon auf das nächste Solokabarett freuen?
Das verrate ich nicht!

Ausgabe 02/2011

 

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