Hass steckt an!

Dezember 2016 | Gesellschaft & Familie

Wie ein menschliches Miteinander die Epidemie stoppt.
 
Politische Umbrüche, Radikalismus, Flüchtlingskrise, Terroranschläge: Auf die Ereignisse der letzten Zeit reagieren viele Menschen mit Unsicherheit, Angst und sogar Hass. Das soziale Klima scheint kühl, ja kalt geworden – man isoliert sich, der Zusammenhalt nimmt ab. Das geht auch zulasten der Gesundheit: Experten zufolge ist ein menschliches Miteinander das, was wir am allermeisten brauchen. Für das „Kuscheltier Mensch“ sind positive und emotional warme Beziehungen ein Lebenselixier: Sie lassen uns gesünder, besser und länger leben.
 
Von Mag. Alexandra Wimmer

Monika ist zum Heulen zumute: Seit wenigen Wochen ist sie neue Partnerin in einer Rechtsanwaltskanzlei. So stolz sie darauf ist – hin und wieder wächst ihr die Sache über den Kopf. Wie gern würde sie sich mit ihren Kollegen bei einem gemeinsamen Essen austauschen. Doch sie ahnt bereits deren Antwort: „Du wolltest Partnerin werden. Jetzt zeig, was du kannst!“ Anstatt sie zu unterstützen, würden sie abblocken. Anstatt zu kooperieren sind sie beinharte Konkurrenten – jeder kämpft nur für sich selbst.
Ähnlich wie Monika geht es derzeit vielen Menschen: Sie beobachten bedauernd, dass das soziale Klima rauer geworden ist und sich Rücksichtslosigkeit und Egoismus breitmachen.
Angst und Verunsicherung führen dazu, dass viele sich zurückziehen und einigeln. Mit dem Rückzug verstärken sich die Gefühle der Verunsicherung und Hilflosigkeit jedoch noch mehr. Manche versuchen das durch die Verunsicherung bedrohte Selbstbild mit extremen Verhaltensweisen auszugleichen – sei es beim Sporteln, durch eine bestimmte rigide Ernährungsweise – oder durch radikale politische Ansichten, die man lautstark kundtut.

Aggressionen weit verbreitet
Verbreitet sind auch Wut und Aggressionen, wie sich besonders deutlich in den neuen Medien und der zunehmenden Verrohung der Kommunikation zeigt. Der Hass auf Gott und die Welt sei zwar nichts Neues, neu sei jedoch dessen Reichweite, sagen Medienexperten: Hasspostings im Internet sind rund um die Uhr und rund um den Globus verfügbar. Neu ist außerdem die Ansteckungsgefahr: Soziale Netzwerke werden zu Echokammern verbaler Gewalt, die Hemmschwellen fallen: „Wenn der das schreibt, kann ich das auch schreiben.“ Immer öfter werden „Wutbürger“ mit ihren Aussagen straffällig. Der bisher nicht gekannte Ausbruch von Aggressionen wird begünstigt durch den Eindruck der Anonymität. „Es fällt einem leicht, unbekannte Menschen zu entmenschlichen und ihnen alles nur denkbar Schlechte zu unterstellen. Es fällt einem wesentlich schwerer, einem Menschen in die Augen zu blicken und ihm auch nur annähernd so unfreundlich und feindselig zu begegnen, wie man es in sozialen Medien tut“, betont Univ. Prof. Dr. Alexander Batthyany, der als Kognitionswissenschaftler das bewusste und unbewusste Erleben erforscht.

Hass macht krank
Welche Wirkung starke destruktive Gefühle auf das Wohlbefinden haben? „Hass mobilisiert. Man fühlt sich kurzfristig stark, wenn man hasst oder etwas ablehnt“, erklärt Batthyany, der dem Viktor Frankl Institut in Wien vorsteht. „Hass nährt sich selbst und schaukelt sich immer weiter hoch, wenn nicht irgendjemand oder irgendetwas diesen Prozess aktiv stoppt.“
Langfristig sei der Preis hoch: Hass ist unglaublich erschöpfend, zumal er oft mit unterdrückten Aggressionen einhergeht. „Der Organismus will diese evolutionsbedingt abbauen, indem man sich gegen den Feind körperlich zur Wehr setzt“, sagt der Experte. Da der Feind im Fall von Hasspostern anonym und ohnehin meist ein überzeichnetes Phänomen ist, stauen sich Aggressionen auf. In den sozialen Medien, die dann zum Kanal für verbale Gewalt werden, könne man nur einen Teil der Aggression ablassen – man bleibt weiterhin unter Druck. Zudem ist, wer sich stark aufregt, massiv gestresst. Das hat Folgen für das vegetative Nervensystem, indem zum Beispiel Blutdruck und Atemfrequenz steigen. „Man vergiftet letzten Endes nicht nur die Welt mit seinem Hass, sondern auch den eigenen Organismus“, betont Batthyany.

Ver-rücktes Menschenbild
Dass wir andere und auch noch hilfesuchende Menschen heute viel eher als Bedrohung denn als Bereicherung erleben, zieht sich durch viele Lebensbereiche und betrifft längst nicht nur die Arbeitswelt. Die Ursache sieht Batthyany darin, dass „unser Menschenbild ordentlich durcheinander gerüttelt wurde.“ Wir betrachten Menschen lediglich als Funktionsträger, deren Wert so groß ist wie die Funktion, die sie erfüllen. Funktionen seien austauschbar, Menschen nicht, betont der Wissenschaftler und fordert die Rückbesinnung auf menschliche Werte: „Jeder von uns hat das gleiche Recht, mit Würde und Respekt behandelt zu werden. Das ist das Um und Auf unseres menschlichen Daseins.“
Anstatt sich aus Furcht oder Hass zu isolieren und sich in virtuellen Netzwerken noch stärker in die Spirale der Negativität zu begeben, sollte man innehalten und sich fragen: Was ist in meinem Leben wichtig? Wofür bin ich – nicht nur, wogegen? Was kann ich zum Wohl der Gemeinschaft beitragen? Wo möchte ich in meinem Leben hin?

Beziehungen als Lebenselixier
Tatsächlich gibt es viele Menschen, die sich wie Monika nach einem produktiven Miteinander sehnen. Nach Mitgefühl, „echten“ Kontakte jenseits der virtuellen Welt, nach Geselligkeit und Geborgenheit im Freundes- und Familienkreis. Die Forschung gibt der Sehnsucht Recht: Beziehungen sind unser Lebenselixier. Sie halten uns gesund und stärken beispielsweise das Immunsystem, da bestimmte Entzündungsfaktoren verringert sind, erklärt Univ. Prof. DDr. Christian Schubert, der sich als Psychoneuroimmunologe mit dem Zusammenhang von Psyche und Immunsystem beschäftigt. „Menschen, die in ein positives, soziales Netz eingebunden sind, verkraften Stress deutlich besser und empfinden Druck weniger stark“, berichtet Schubert, der das Labor für Psychoneuroimmunologie an der Universitätsklinik für Medizinische Psychologie in Innsbruck leitet. Auch kann sich, wer selbst einen warmherzigen und unterstützenden Umgang erlebt, mitfühlend in andere hineinversetzen.

Langes Leben, gesunder Darm
Verfügt man über ein stabiles soziales Netz, lebt man nicht nur gesünder, sondern auch länger. Das zeigt etwa eine Untersuchung von US-amerikanischen Forschern, die 140 Studien mit Daten von 300.000 Menschen über rund sieben Jahre beobachtet haben. Das Ergebnis: Sozial aktive Menschen haben eine deutlich höhere Lebenserwartung, was die Forscher insbesondere auf ihr größeres Verantwortungsgefühl zurückführen. Wer einer Gemeinschaft angehört, fühlt sich für das Wohl der anderen mehr verantwortlich und passt zugleich auf sich selbst besser auf: Man kann nur geben, wenn man etwas zu geben hat.
Sozialkontakte stärken womöglich sogar die Darmgesundheit. Das legt eine amerikanische Studie an Schimpansen nahe. Die Forscher stellten vereinfacht gesagt fest, dass je geselliger die Tiere waren, desto größer die Bakterienvielfalt im Darm war. Zwar kann man sich durch soziale Kontakte auch Krankheitserreger einfangen, sie scheinen aber über die Verbreitung nützlicher Bakterien auch einen guten Schutz zu bieten. Außerdem weiß man, dass eine gesunde Darmflora dem Immunsystem und der Leber gut tut.

Glück braucht die anderen

Sich für andere verantwortlich zu fühlen, sieht auch Stressforscher Univ. Prof. Dr. Sepp Porta als Schlüsselfaktor für unser Wohlsein. „Jene, die immer die Verantwortung an andere abgeben und nur über die schlechten Umstände schimpfen, sind eigentlich schwach und deshalb unglücklich.“ Um glücklich zu sein, brauchen wir ein konstruktives Miteinander, ist Porta, der das Institut für Angewandte Stressforschung im steirischen Fernitz-Mellach leitet, überzeugt. „Die einzige Strategie, die zu Glück führt, ist, die eigene Stärke in die Umgebung zu investieren, indem man über die eigenen Grenzen hinausgeht und die eigene Energie anderen zur Verfügung stellt.“
Belohnung kommt zum Beispiel durch die Ausschüttung des „Wohlfühl-Hormons“ Dopamin. Auch das „Kuschelhormon“ Oxytocin durchflutet bei freundlichen Beziehungen unseren Organismus und sorgt dafür, dass wir uns gut fühlen. „Die Weitergabe der eigenen Stärke scheint das Einzige zu sein, das vom Körper goutiert und deshalb belohnt wird“, ergänzt Porta. Wenn wir unsere Kraft mit anderen teilen, gibt es ein positives Echo – in Form von Wohlwollen, Respekt, Achtung.

Egozentrik schafft Unglück
„Ist man hingegen nur auf sich selbst konzentriert, ist das Resultat nicht Glück, sondern Vereinsamung durch Ablehnung“, warnt Porta. Dann funktioniere auch das Belohnungssystem nicht. „Wir müssen dann immer schneller immer mehr schaffen, um das Belohnungssystem zu aktivieren.“ Man kennt die Spirale auch von Süchten wie der Spielsucht. Das vergiftet zudem die wenigen Beziehungen, die man vielleicht hat. Und auch unter der Selbstbezogenheit leidet der Körper: Es werden Botenstoffen vom Gehirn aus freigesetzt, die das vegetative Nervensystem aktivieren. Der Körper reagiert mit Herzklopfen, erhöhter Atemfrequenz, Schwitzen etc. Das schadet auf Dauer dem Immunsystem, sodass wir bei negativem Stress anfälliger für Krankheiten sind. Ist man nur darauf fokussiert, dass es einem selbst gut geht, wird man anfälliger für die kleinsten Störungen – ein Teufelskreis: Störungen und Probleme werden größer, je mehr sie ins Zentrum rücken.
„Seelisch arm werden wir weniger durch das, was wir nicht bekommen, als durch das, was wir nicht aussenden und geben, obwohl wir es könnten und sogar eigentlich wollen“, ist auch Batthyany überzeugt. Damit entgeht uns der größte Schatz der menschliche Psyche: Das Gefühl der Selbstwirksamkeit – das Wissen, im Leben etwas zu bewirken und zu etwas gut zu sein.

Kraft durch sinnvolles Tun
Sozial aktive Menschen kennen das Gefühl nur zu gut. So schwärmen etwa jene, die sich ehrenamtlich engagieren – und das sind in Österreich immerhin rund drei Millionen Menschen – vielfach davon, wie gut ihnen selbst das Engagement tut. „Indem man sich nicht nur als Empfänger, sondern auch als Geber erlebt, ist man ganz Mensch, stabil und gesund“, ist Batthyany überzeugt. Auch Vorurteile und Ängste können nur im direkten Kontakt mit anderen abgebaut werden. Wer sozial aktiv ist, bezieht daraus Stärke und kann außerdem ein wackliges Selbstbild stabilisieren. „Freude wird intensiver und das Unglück wird erträglich“, sagt Batthyany. Gibt es ein „Warum“, ist man verbunden mit der Welt und kann ablassen vom ewigen Kreisen um sich selbst. Der Arzt, der nach Dienstschluss noch einem Patienten Trost spendet. Die Geschäftsfrau, die ehrenamtlich einmal in der Woche mit einer trauernden Witwe spazieren geht: Wer sich über ein erfülltes Leben freut, ist auch weniger stressempfindlich und weniger verführbar zu Hass und Ablehnung als Lebenshaltung. „Aus der Forschung weiß man, dass solche Menschen, konflikttoleranter sind“, ergänzt Batthyany.

Balance von Geben und Nehmen

Erstes und wichtigstes Soziotop, um ein gesundes Miteinander zu erfahren, ist die Familie. „Sie ist der beste Ort, um das Zusammenleben zu üben und sich darin zu bewähren“, betont Batthyany.  Es gilt, etwas für seine Lieben zu tun, ohne darauf zu lauern, was man zurückbekommt. „Wer frei gibt, wird schon durch das Geben beschenkt“, ist der Wissenschaftler überzeugt. Die anderen sollten ihrerseits die Möglichkeit haben, uns etwas zu geben, uns zu beschenken. Damit Menschen sich wohlfühlen, muss Geben und Nehmen ausgeglichen sein: Für niemanden ist es langfristig befriedigend, nichts zum Gelingen einer Beziehung, eines Teams, der Gesellschaft beitragen zu können. Tatsächlich hat jeder etwas zu geben: Die Neunjährige, die für sich und den kleinen Bruder Kakao kocht. Der syrischeTischler, der nach der Flucht hier beim Aufbau des Christkindlmarkts mithilft. Die arbeitslose Friseurin, die den Damen im Altersheim zum Weihnachtsfest schicke Frisuren zaubert.
Hat man eine soziale Haltung eingeübt, wirkt sie wohltuend bis ans Lebensende. Das weiß Batthyany aus seiner Lehrtätigkeit in einem Hospiz: „Die Frage, die Sterbenden auf der Seele brennt, lautet: Was habe ich in meinem Leben ausgesendet? Was habe ich anderen mitgegeben?“ Die Frage sollte sich nicht erst am Lebensende stellen. Sie ist jeden Tag aktuell.

Vorschussvertrauen ins Leben

Wie nun kann ein ängstlicher, frustrierter, verletzter Mensch das Lebensruder herumreißen? Was kann man tun, damit das Leben sich (wieder) sinnvoll anfühlt? Wie lassen sich Vorurteile und alte Muster durchbrechen? „Das funktioniert nur, indem man ein Vorschussvertrauen in die Zukunft leistet“, betont Batthyany. Ob man ein Trauma erlitten hat oder alte Rechnungen offen sind: „Was auch immer bisher gewesen ist – entscheidend ist, wie wir heute darauf reagieren.“ Seinen Patienten legt der Experte folgendes Experiment nahe: „Geben Sie dem Leben eine Woche lang das Vorschussvertrauen und handeln Sie so, wie Ihr Gewissen Sie zu sinnvollem Handeln leitet!“ Bislang sei noch niemand mit dem Experiment gescheitert. Davon, wie sehr wir uns für einander engagieren, hängt auch unsere Zukunft ab.  Batthyany: „So lange sich Menschen nach einem positiven Miteinander sehnen, besteht auch Hoffnung.“

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Haltungen gegen den Hass

  • Respekt: Achten Sie die Würde jedes Menschen!
  • Altruismus: Tun Sie etwas für andere!
  • Empathie: Fühlen Sie sich in andere hinein!
  • Aufgeschlossenheit: Geben Sie Vorurteilen keine Chance!

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Einsame leiden jetzt besonders:
Weihnachtsfest als Belastung

So sehr wir uns nach Liebe und Geborgenheit sehnen: Für Menschen, die über kein soziales Netz verfügen und keine warmen, liebevollen Beziehungen erleben, kann gerade das „Fest der Liebe“ großen sozialen Druck verursachen. „Viele werden dann erst recht depressiv und auch körperlich krank“, warnt der Psychotherapeut Univ. Prof. DDr. Christian Schubert. Wenn man sich dem, was mit der Weihnachtszeit auf einen zukommt, nicht gewachsen fühlt, sollte man professionelle Unterstützung wahrnehmen. Das gilt auch für jene, die feststellen, dass ihr soziales Leben in eine Sackgasse geraten ist, die Beziehungen meist unerfreulich oder sogar vergiftet sind.

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Unsichere Bindungen in der Kindheit:
Ein Trauma wirkt lebenslang

Der Grundstein für gelingende Beziehungen liegt in der Kindheit. „Menschen, die eine emotional warme und bindungsreiche Kindheit hatten, neigen dazu, auch später positive Beziehungen zu schaffen“, ist der Psychoneuroimmunologe Univ. Prof. DDr. Christian Schubert überzeugt. Umgekehrt können traumatische Kindheitserfahrungen das Eingehen gesunder Beziehungen erschweren oder unmöglich machen. Vernachlässigung, Schläge, emotionaler oder sexueller Missbrauch schaden außerdem dem Organismus – und das dauerhaft. Der Grund dafür liegt in der entsprechenden Entwicklung und „Bahnung“ unseres Immunsystems durch bestimmte Blutzellen, die T-Helferzellen. Aufgrund von Stress kommt es – oft schon im Mutterleib – zur verstärkten Ausschüttung von Cortisol. Dies führt zu einem großen Ungleichgewicht bei den T-Helferzellen 1 und 2, was wiederum eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte und Allergien zur Folge hat. Später kommt es oft zu einer Art Crash im Stresssystem: Die Betreffenden stumpfen ab und schütten bei Stress zu wenig Cortisol, dem Gegenspieler von Entzündungen, aus. „Langfristig steigen dadurch die stillen Entzündungen, die Vorboten für schwere Erkrankungen“, betont Schubert. Traumatisierte Menschen sind entsprechend öfter und früher von Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, von Lungen- und Leberproblemen und wahrscheinlich auch von Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose betroffen. Die schlimmen Folgen einer schweren Kindheit können durch Psychotherapie gut behandelt werden.

Buchtipp:

Schubert,
Was uns krank macht – was uns heilt:
Aufbruch in eine neue Medizin.

Das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele besser verstehen
ISBN 978-3-903072-17-6, 240 Seiten
Verlag Fischer & Gann, € 24,70

Stand 12/2016

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