Akne, Bläschen, Cellulite?

September 2016 | Kosmetik & Pflege

Wie sich Beauty-Probleme lösen lassen
 
Ob Schuppen am Kopf oder Härchen auf der Oberlippe, Ausschlag unter den Achseln oder Hornhaut an den Fersen: Was hinter Beauty-Problemen stecken kann und wie man sie löst.
 
Von Mag. Helga Schimmer

Lästige Schuppen
Kopfschuppen entstehen oft durch falsche Haarpflege. „Tägliches Haare waschen, langes und heißes Föhnen sowie austrocknende Shampoos fördern eine schuppende Kopfhaut“, sagt Univ. Prof. Dr. Tamara Kopp, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie in Wien. „Auch Styling-Produkte wie Schaumfestiger, Haargel und Haarspray können die Haut reizen und die Ursache für Kopfschuppen sein.“
Ist es bereits zu dem lästigen Beauty-Problem gekommen, sollten Styling-Produkte möglichst sparsam eingesetzt – und die Reinigung mit entfettenden Shampoos vermieden werden. Stattdessen sind milde Haarwaschmittel mit einem hautneutralen pH-Wert von 5,5 angesagt, die idealerweise nur zweimal pro Woche verwendet werden. Gegen hartnäckige Schuppen sind medizinische Shampoos, die der Hautarzt verschreibt, die beste Lösung.  

Übermäßiger Haarausfall
Das allmähliche Ausdünnen des Kopfhaars mit zunehmendem Alter ist normal, nicht jedoch übermäßiger Haarausfall. Dieser kann mehrere Ursachen haben, wie Kopp weiß: „Zum einen kann er genetisch bedingt, zum anderen auf fehlende Vitamine und Spurenelemente zurückzuführen sein.“ Auch ein Zuviel an männlichen Geschlechtshormonen (Androgenen), ein Mangel an weiblichen Sexualhormonen (Östrogenen) oder eine Funktionsstörung der Schilddrüse kann schuld am übermäßigen Schwinden der Haarpracht sein.
Um der Sache auf den Grund zu gehen, ist eine Blutabnahme nötig. Je nach Ergebnis wird verschieden therapiert. Etwa gleichen Nahrungsergänzungsmittel mit Biotin, Eisen oder Zink ein Versorgungsdefizit aus, Haarwasser mit dem Arzneistoff Minoxidil wirken bei anderen Ursachen. Laut Tamara Kopp eine sehr gute Lösung des Problems ist des Weiteren die Eigenbluttherapie. „Dabei wird plättchenreiches Blutplasma direkt in die Kopfhaut injiziert. Die enthaltenen Wachstumsfaktoren fördern die Produktion von zellerhaltenden Stoffen und regen somit das Haarwachstum an.“

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