Unerfüllter Kinderwunsch?

Mai 2016 | Medizin & Trends

Wie es mit dem Schwangerwerden doch noch klappt
 
Jedes siebte Paar in Österreich wünscht sich sehnlichst ein Baby – doch will es mit dem Schwangerwerden nicht klappen. In MEDIZIN populär erklärt ein Experte, welche Ursachen dahinter stecken können – und wie sich der Kinderwunsch doch noch erfüllen lässt.
 
Von Mag. Monika Platzer

In der Medizin spricht man von „unerfülltem Kinderwunsch“, wenn nach einem Jahr regelmäßigem, ungeschütztem Geschlechtsverkehr keine Schwangerschaft eingetreten ist. „Die Ursachen dafür liegen etwa zu gleichen Teilen nur beim Mann oder nur bei der Frau“, erklärt Priv. Doz. Dr. Omar Josef Shebl, Gynäkologe am Kinderwunsch Zentrum an der Landes- Frauen- und Kinderklinik Linz. Oft ließen sich bei beiden Partnern mögliche Ursachen finden, die sich summieren.

Ursachen beim Mann

Zu wenige oder unbewegliche Spermien

In mehr als der Hälfte der Fälle liegt es – zumindest auch – an den Spermien, wenn die Frau nicht schwanger wird. Beim „Spermiogramm“ wird daher der Samenerguss genauer unter die Lupe genommen. Einerseits kann es an der geringen Anzahl liegen oder aber die Samenzellen sind zu unbeweglich und unvorteilhaft geformt, um zur Eizelle zu gelangen und diese zu befruchten.
Ein gesünderer Lebensstil und speziell zusammengestellte Nahrungsergänzungsmittel können „bei leichteren Einschränkungen der Samenqualität und -quantität durchaus einen Therapieerfolg bringen“, beurteilt es Shebl.

Krampfadern und Entzündungen

Auch Krampfadern am Hoden (Varikozelen), die für ungünstige Wärme sorgen, können den Kinderwunsch sabotieren. Hier könnten operative Maßnahmen nötig sein. Ein Hodenhochstand wiederum sollte schon beim Kleinkind behandelt werden, um Spätfolgen wie Unfruchtbarkeit und ein erhöhtes Hodenkrebsrisiko zu verhindern.
Auch Entzündungen im Körper können die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen. Eine Mumps-Infektion greift sogar relativ häufig auf die Hoden über, schlimmstenfalls mit Spätschäden. Verletzungen, verstopfte Samenleiter oder hormonelle Störungen sind weitere mögliche Ursachen.

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