Depression: Neue Wege aus dem Seelentief

Oktober 2009 | Medizin & Trends

Die Statistik malt ein düsteres Bild: Die Zahl der depressiven Menschen in Österreich steigt stetig, derzeit ist von 650.000 Betroffenen die Rede, doppelt so vielen Frauen wie Männern, Psychopharmaka zählen mittlerweile zu den am meisten verschriebenen Medikamenten. Doch dauerhaft heilen kann man Depressionen bis heute nicht. Entwickeln wir uns zu einer Gesellschaft der Depressiven? Was hilft wirklich aus dem Seelentief? Welche neuen Wege beschreitet man in der Therapie? Und kann man Depressionen vorbeugen?
 
Von Mag. Sabine Stehrer & Bettina Benesch

Viele Wege führen ins Seelentief. Und die ersten Schritte dahin werden von unterschiedlichen Symptomen begleitet. Bei Anna F., 35, sind es Schlafstörungen. Seit Wochen wacht sie jede Nacht auf und kann dann nicht mehr einschlafen. „Weil ich nicht aufhören kann darüber nachzudenken, warum ich im Job auf der Stelle trete, keinen Freund habe und nicht einmal eine schöne Wohnung.“ Aus der negativen Gedankenspirale findet sie immer öfter auch tagsüber nicht heraus. Und weil sie „immer müde“ ist, kann sie sich in ihrer Freizeit zu nichts mehr aufraffen und bleibt meistens allein daheim.
„Null-Bock-Stimmung“ begleitet seit Monaten auch Simon M., 17. Er kann sich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann er das letzte Mal mit Freunden in der Disco war. Stattdessen sitzt er nur noch zu Hause vor dem Computer. Und da will er auch bleiben, sagt er, schließlich weiß er sowieso nicht, was er einmal „werden soll und was die Zukunft so bringen wird“. Der Rücken tut ihm immer so weh, vom vielen Sitzen, glaubt er, und versucht die Schmerzen mit Tabletten zu betäuben. Dass er sie und die trüben Gedanken je wieder loswird, „kann ich mir nicht vorstellen“, sagt er.
„Ein immer wiederkehrender Druck auf der Brust“ war es, der Gerhard G., 44, zum Arzt führte. Organisch sei alles in Ordnung, hieß es dort, wie er sich fühle, wurde er gefragt. „Eher schlecht“, war seine Antwort, denn er litt zunehmend darunter, dass er in letzter Zeit „so leicht ausrastet“ und deswegen schon „überall aneckt“. Er versteht gar nicht, was mit ihm los ist, denn eigentlich „könnte ich mit meinem Leben doch zufrieden sein“.

Klassische Symptome

So unterschiedliche Gesichter die Depression auch annehmen kann: „Alle drei weisen klassische Symptome auf“, sagt Primar Univ. Prof. Dr. Christoph Stuppäck, Vorstand der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie I der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg und Past-Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie. So wie die genannten Betroffenen leiden hierzulande derzeit etwa 650.000 Menschen an einer Depression. Das heißt, sie haben eine depressive psychische Grundstimmung, sind gefangen in einer negativen Gedankenspirale und sitzen sozusagen in einem „schwarzen Loch“ fest. Zudem plagen sie Begleiterkrankungen wie Schlafstörungen, Rückenschmerzen, Herz- oder Schluckbeschwerden, Migräne und Kreislaufstörungen. Depressive Frauen leiden oft an Unterleibsbeschwerden, für die es keine organische Ursache gibt.

Dramatischer Anstieg

Die Zahl der Depressiven steigt stetig und dramatisch an, 2006 war noch von 400.000 Erkrankten in Österreich die Rede. Wie kommt es zu diesem Anstieg? Entwickeln wir uns zur Gesellschaft der Depressiven?
Experten geben sich bei dieser Prognose zurückhaltend. Stuppäcks Erklärung für den Anstieg: „Erstens ist die Öffentlichkeit besser über das Thema informiert als früher, und zweitens gibt es mehr leicht zugängliche Hilfsangebote, also Psychiaterinnen und Psychiater mit Kassenvertrag.“ So lassen sich immer mehr Menschen helfen, wenn die Seele auf dem Tiefpunkt ist – und so scheinen immer mehr Depressive in den Statistiken auf.    
Sehr viele Betroffene sind aber nicht in Behandlung und werden mit ihrem Leiden nicht fertig: Nach wie vor sind Depressionen mit einem Anteil von 60 Prozent die häufigste Ursache für Suizide. Allein 2008 nahmen sich in Österreich 1200 Menschen das Leben.

Gehirnstoffwechsel ändert sich

Bei allen Betroffenen geht das Leiden mit Veränderungen im Gehirnstoffwechsel einher. Es mangelt ihnen u. a. am „Glückshormon“ Serotonin, ihre Antriebslosigkeit könnte auch durch einen Noradrenalinmangel mitbedingt sein. Bestimmte Botenstoffe, die so genannten Neurotransmitter, funktionieren nicht so, wie sie funktionieren sollten.
Entsprechend die moderne Behandlung der Depression. Stuppäck: „Vereinfachend gesagt, schauen wir zunächst darauf, dass der Gehirnstoffwechsel wieder in Ordnung gebracht wird.“ Die Standardtherapie bestehe deswegen in der Gabe von Psychopharmaka, Antidepressiva, die sechs bis zwölf Monate genommen werden. 60 bis 70 Prozent der Betroffenen sprechen nach der Erfahrung Stuppäcks so gut auf diese Medikamente an, dass keine weitere Therapie notwendig ist. Noch besser bewährt habe sich allerdings eine Kombinationstherapie aus der Gabe von Medikamenten und einer Psychotherapie. Von jenen, die sich dafür entscheiden, kann 90 Prozent sehr gut geholfen werden.
In jüngster Zeit versucht man den Behandlungserfolg immer öfter durch Sport, der in Gruppen ausgeübt wird, kreative Gruppentherapien und Musiktherapie weiter zu verbessern (siehe Seiten 12/13). „Als guter Behandlungserfolg gilt, wenn wir erreicht haben, dass die Betroffenen ihren Alltag wieder eigenständig bewältigen und auch wieder arbeiten können“, sagt Stuppäck. Andere Erfolgsparameter: Die Depression ist mindestens ein Jahr nach der Behandlung nicht wieder aufgetreten bzw. der Betroffene hat erste wiederkehrende Frühsymptome selber erkannt und rasch ärztliche Hilfe gesucht.

Keine dauerhafte Heilung möglich

Letzteres sei sehr wichtig, so Stuppäck, denn egal, ob es sich um die erste Depression oder um eine Zweiterkrankung handle, immer gelte: „Je früher die Diagnose gestellt wird, desto leichter ist die Behandlung.“ Auch deswegen, weil sich dann die Denkmuster, die während einer Depression auftreten, noch nicht so eingeprägt haben und leichter wieder wegzubekommen seien. Dauerhaft geheilt werden könne jemand, der schon einmal an einer Depression gelitten habe, nicht, sagt Stuppäck. Ihre diesbezüglichen Hoffnungen setzen die Experten auf neue Erkenntnisse aus der Gen- und Hormonforschung, die eventuell zur Entwicklung neuartiger, besserer Medikamente führen.
Auch zum Thema Vorbeugung gibt es noch keine klare Antwort. Stuppäck: „Es könnte aber sein, dass das Erlernen und Praktizieren guter Problemlösungsstrategien und eine insgesamt gesunde Lebensführung dabei helfen.“

Depressive Verstimmung oder Depression?

1. depressive Verstimmung
Äußerer Anlass als Auslöser (z. B. Jobverlust, Trauerfall, Trennung, Diagnose einer schweren Erkrankung, Burnout).

Kann in Depression übergehen (zunehmender Rückzug, Interesselosigkeit, Erledigungen des Alltags werden mehr und mehr zur Last).

2. Depression
Kein äußerer Anlass als Auslöser.

Mögliche Hintergründe:

Erbliche Veranlagung
(15 Prozent bei einem depressiven Elternteil, 50 Prozent bei Mutter und Vater mit Depression).

Erhöhtes Risiko
für Patienten mit Herzinfarkt, Diabetes, schweren Erkrankungen wie Krebs, für Frauen in den Wechseljahren und ältere Männer.

NEUE WEGE: Begleittherapien gegen Depressionen

SPORT: Stoffwechsel wird angekurbelt

Aus einer Studie von US-amerikanischen Wissenschaftlern an der Duke University, die im Jahr 2000 veröffentlicht wurde und an der 156 Depressive teilnahmen, geht hervor, dass Sport in Form von regelmäßigem Ausdauertraining (Joggen, Radfahren, Schwimmen, Nordic Walking) Depressiven nicht nur helfen kann, sondern sogar besser wirkt als Antidepressiva. Dies kann Univ. Prof. Dr. Christoph Stuppäck nicht bestätigen, er meint jedoch: „Sport ist eine gute Begleittherapie, aber erst, wenn es den Betroffenen nach dem Beginn einer Therapie besser geht.“ Vorher könnten die Betroffenen sich erfahrungsgemäß gar nicht zum Sport aufraffen und sollten auch nicht dazu animiert werden.
Die Erklärung für die positive Wirkung der Bewegung: Beim Ausdauertraining werden glücklich machende Endorphine ausgeschüttet, die Neurotransmitter funktionieren besser, Stress wird abgebaut, der Stoffwechsel wird angekurbelt, wodurch auch die Medikamente besser wirken. „Außerdem tun der Psyche der Depressiven Erfolge gut, auch wenn sie nur darin bestehen, es geschafft zu haben, Sport zu betreiben“, sagt Stuppäck.

KREATIVE TÄTIGKEITEN: Erfolgserlebnisse bauen auf

Als kreative Begleittherapien für Depressive empfehlen sich, so Stuppäck, eher Tätigkeiten, die die Betroffenen vor der Erkrankung nicht beruflich durchgeführt haben. Der Grund: „Bei einem Maler, der malen soll, ist die Gefahr zu groß, zu scheitern, was den depressiven Zustand verschlimmert.“ Wer aber z. B. noch nie ein Bild gemalt hat und unter Anleitung eine schöne Landschaft auf Papier bannt, habe hingegen ein Erfolgserlebnis – und das wirkt aufbauend. Stuppäck: „Grundsätzlich ist es so, dass jeder Betroffene für sich herausfinden muss, was ihm Spaß macht und ihm Erfolgserlebnisse verschafft. Das kann abgesehen vom Malen auch Basteln, Gärtnern oder Töpfern sein, Stricken, Sticken oder Häkeln, Gedichte schreiben, Fotografieren, Filmen, Musizieren und Singen.“ Auch die kreative Begleittherapie sei, so der Experte, aber erst dann möglich, wenn es den akut an einer Depression Erkrankten nach dem Beginn einer Therapie wieder gut genug geht, um aus eigenem Antrieb aktiv zu werden und zu bleiben.

MUSIK: Das innere Lied wiederfinden

Anders beim Musikhören, wozu es keiner großen Anstrengungen bedarf. Und dass Musik gegen Depression wirkt, wurde schon in mehreren Studien bewiesen. Auch von Vera Brandes, Musikwirkungsforscherin der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg. Im Rahmen einer klinischen Studie hat sie zuletzt geklärt, welche Musik es ist, die depressive Patienten bewegt. Gemeinsam mit dem Kardiologen Dr. Georg Titscher vom Wiener Hanusch-Krankenhaus begleitete sie mehr als 200 Patienten mit unterschiedlichen Depressionsschweregraden.
Die Patienten hörten über mehrere Wochen hinweg zweimal täglich speziell für depressive Menschen komponierte Musikstücke. „90 Prozent der Patienten merkten praktisch sofort, dass die Musik ihnen guttut“, sagt Brandes. Nach 15 Wochen Therapie hatte sich der Schweregrad der Depression bei 89 Prozent der Patienten um 60 Prozent reduziert.
„Das Gehirn von depressiven Patienten verarbeitet Musik anders als das gesunder Menschen“, erklärt Brandes. Während Lieblingsmusik bei Gesunden das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert, ist das bei depressiven Menschen nicht oder nur deutlich abgeschwächt der Fall. „Depressive Patienten haben sozusagen ihr inneres Lied verloren.“ Wie sich die Gehirnaktivität bei depressiven Menschen nach der speziellen Musiktherapie jener von Gesunden angleicht, wird Brandes demnächst genauer untersuchen.
Derzeit steht fest: die Musiktherapie steigert die Herzfrequenzvariabilität, also die Fähigkeit, die Frequenz des Herzrhythmus zu verändern. „Je höher die Herzfrequenzvariabilität, umso niedriger der Schweregrad der Depression“, so Brandes. Die Möglichkeit, sich ärztlich verordneter Musiktherapie à la Brandes zu unterziehen, soll es bereits im kommenden Jahr geben.

Selbsttest: Bin ich gefährdet?

Wer laut Univ. Prof. Dr. Christoph Stuppäck zwei oder mehr der folgenden Fragen mit Ja beantwortet, könnte an einer Depression leiden und sollte ärztliche Hilfe suchen.

1.  Ich bin in einer depressiven Stimmung, die  gar nicht oder nicht mehr auf einen unmittelbar zurückliegenden Anlass zurückzuführen ist, mindestens seit 14 Tagen anhält und nicht veränderbar erscheint.

2.  Ich kann mich schon seit längerem für nichts mehr so richtig interessieren.

3.  Ich bringe überhaupt nichts mehr weiter.

4.  Ich schlafe nur noch schlecht ein und/oder wache nachts oft auf und kann dann nicht mehr einschlafen.

5.  Ich habe keine Lust mehr, meine Freizeit in Gesellschaft anderer Menschen zu verbringen, sondern bleibe lieber allein daheim.

INTERVIEW

„Es ist niemand vor Depressionen gefeit“

„Jeder Vierte bis Fünfte hat einmal in seinem Leben eine Depression. Das ist viel“, sagt Univ. Prof. Dr. Karin Gutiérrez-Lobos. Im Gespräch mit MEDIZIN populär plädiert die Psychiaterin, Psychotherapeutin und Vizerektorin der Medizinischen Universität Wien für eine differenziertere Herangehensweise an Statistik und Diagnose, für dringend nötige Maßnahmen am Arbeitsplatz und mehr Achtsamkeit sich selbst gegenüber.

MEDIZIN populär
Frau Prof. Gutiérrez-Lobos, Depression hat sich vom Tabu zu einem mitunter vieldiskutierten Thema in unserer Gesellschaft gewandelt. Sind die Fallzahlen tatsächlich gestiegen, oder ist schlichtweg das Bewusstsein für psychische Erkrankungen stärker vorhanden als früher?

Univ. Prof. Dr. Karin Gutiérrez-Lobos
Ich denke, man muss beides im Blick haben. Wir wissen, dass Depressionen zum Beispiel bei älteren Menschen sehr oft nicht erkannt werden, weil sie durch körperliche Symptome überlagert sein können. Und wir wissen, dass viele Frauen viele Jahre lang in der Menopause übermäßig häufig depressiv waren: Es gibt Fragebögen – hauptsächlich im gynäkologischen Bereich –, in denen die Patientinnen nur gefragt werden: „Sind sie depressiv?“ oder „Fühlen sie sich depressiv?“. Und gerade im Zusammenhang mit dem Wechsel haben viele Frauen „Ja“ gesagt. Das ist aber keine psychiatrische Diagnostik. Solche Feinheiten muss man bedenken. Freilich ist auch das Bewusstsein für die Symptomatik durch die vielen Aufklärungskampagnen der letzten Jahre größer geworden.

Die Zahl der in den Arztpraxen verschriebenen Psychopharmaka ist laut Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger seit dem Jahr 2000 um rund 22 Prozent gestiegen. 2008 wurden Psychopharmaka knapp zwölf Millionen Mal verordnet. Darunter fallen auch Antidepressiva: Die Zahl der ausgestellten Rezepte lag im Vorjahr bei etwa 5,3 Millionen. Greifen wir heutzutage schneller zu Psychopharmaka als früher?

Auch da müsste man differenzieren: Wer bekommt die Medikamente verschrieben? Man weiß bei der Depression, dass Antidepressiva häufiger Frauen verschrieben bekommen, weil man davon ausgeht, dass Frauen öfter eine Depression haben. Es bekommen Frauen interessanterweise auch häufiger Antipsychotika verschrieben als Männer, obwohl man davon ausgeht, dass die Krankheitszahlen gleich verteilt sind. Es stellt sich auch die Frage: Für welche Diagnose bekommen die Patienten Antidepressiva? Antidepressiva gibt man auch bei Angststörungen oder bei Posttraumatischer Belastungsstörung. Dann stellt sich die Frage nach der sozialen Schicht: Armut macht krank – auch psychisch krank. Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass Antidepressiva übermäßig häufig Arbeitslosen verschrieben werden oder Menschen aus ökonomisch benachteiligten Gruppen – und eben auch Frauen. Dazu muss man wissen: Man diskutiert schon länger, ob sich bei Männern die Depression nicht hinter Alkoholabhängigkeit verbirgt, weil Depressionsraten zwischen Männern und Frauen gleich hoch sind in Gesellschaften, in denen kein Alkohol konsumiert wird.

Kann man Depressionen ohne Psychopharmaka behandeln?

Das kommt darauf an, um welche Form der Depression es sich handelt und wie das Umfeld aussieht. Wenn jemand eine wirklich ausgeprägte Depression hat, würde ich Antidepressiva geben – auch in Kombination mit Psychotherapie, wo es möglich ist.

Wo kann man selbst, wo können Arbeitgeber ansetzen?
Gibt es so etwas wie Depressions-Prävention?

Gerade in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge gibt es einen großen Nachholbedarf, was die Beschäftigung mit Depression und psychischen Krankheiten überhaupt betrifft. Ich glaube, es ist wichtig, die Betriebsärzte noch besser zu schulen, damit sie das Problem erkennen. Prävention ist das, was Menschen gut tut im weitesten Sinn: wertschätzendes Arbeitsklima, kein Mobbing, ein möglichst arbeitnehmerfreundlich gestalteter Arbeitsplatz – auch was die Dienstzeiten angeht.

Was können Menschen in ihrem eigenen Umfeld tun?

Man kann auf ein gutes soziales Netzwerk achten, man kann darauf achten, dass man seine Wünsche und Vorstellungen vom Leben umsetzen kann. Das klingt jetzt sehr idealistisch. Aber ich glaube auch, dass es wichtig ist, sich selbst ernst zu nehmen – und auch aufmerksam zu werden und sich Hilfe zu holen, wenn sich eine depressive Periode über Wochen zieht. Das ist nichts, wofür man sich schämen muss. Jeder Vierte bis Fünfte hat einmal in seinem Leben eine relevante Depression. Das ist viel. Es ist also niemand davor gefeit.

Buchtipp: Müller, Depression. Erkennen – behandeln – damit leben
ISBN 978-3-902552-50-1, 144 Seiten, € 14,90
Verlagshaus der Ärzte

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