Beinahe 75 Prozent der Menschen ab 50 klagen über Gelenkbeschwerden (Arthrose). Im Fokus der Wissenschaft: Spezielle Nährstoffe zur nachhaltigen Kräftigung der Gelenke.
Arthrose hat sich längst zu einem regelrechten Volksleiden entwickelt. Besonders häufig sind die Kniegelenke betroffen – aber auch Hüft- und Fingergelenke. Typische Symptome sind neben Schmerzen oft Morgensteifigkeit, Schwellungen oder knackende bzw. knirschende Geräusche bei Bewegungen.
Während man Arthrose nicht per se heilen kann, kann man sehr wohl dazu beitragen, ihren Verlauf zu stoppen bzw. zu verlangsamen. Dazu braucht es einerseits gezielte Bewegung (beispielsweise Radfahren oder Schwimmen), andererseits aber auch die Zufuhr entsprechender Nährstoffe. Lesen Sie im Folgenden, was Fachleute empfehlen.
Arthrose – wenn der Knorpel abbaut
Der Begriff Arthrose beschreibt degenerative Veränderungen an den Gelenken – z. B. durch Alter, übermäßige Belastung oder Fehlstellungen.
Die Knorpelschicht, die die Gelenke schützend überzieht, wird rau, rissig und geht verloren. Auch die Gelenkschmiere wird weniger. Die Folge: Die Stoßdämpfung der im Gelenk aufeinandertreffenden Knochen nimmt ab und führt zusammen mit den Veränderungen am Knorpel zu Schmerzen. Neben schonender Bewegung (z. B. Nordic Walking oder Schwimmen) kann die Zufuhr von Gelenknährstoffen helfen.
Wie helfen Gelenknährstoffe?
Gelenknährstoffe sind bereits von Natur aus im Gelenk vorhanden. Bei Verschleißerscheinungen werden sie jedoch zu schnell abgebaut. Durch eine Zufuhr von außen kann man gegensteuern.
Zu den wichtigsten Gelenknährstoffen zählen Glucosamin und Chondroitin mit ihrem knorpelschützenden Effekt, Hyaluron zur Reduktion der Reibung zwischen den Knorpeln und MSM (bioaktiver Schwefel) zur
Entzündungshemmung und Schmerzlinderung. Vor allem gemeinsam unterstützen diese das Gelenk langfristig.
In Studien bestätigt
Der Nutzen von Gelenknährstoffen ist mittlerweile klar wissenschaftlich belegt.
Eine aktuelle Studie mit einem österreichischen Qualitätsprodukt aus der Apotheke zeigte etwa folgende Ergebnisse:
- Deutlich weniger Schmerzen schon nach zwölf Wochen.
- Die Steifheit in den Gelenken nahm signifikant ab.
- Die Beweglichkeit im Alltag nahm klar zu.
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