Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen in Österreich: Etwa ein Viertel der Bevölkerung ist betroffen, nicht selten wird aus einem akuten Problem ein chronisches Leiden.
Präsident der Apothekerkammer Niederösterreich
In den meisten Fällen handelt es sich um sogenannte unspezifische Rückenschmerzen. Dahinter stecken Muskelverspannungen, Fehlhaltungen oder Bewegungsmangel. Die gute Nachricht: Oft lassen sich die Beschwerden mit einfachen Maßnahmen deutlich lindern.
Hierbei kommt der Apotheke als niederschwellige Anlaufstelle eine wichtige Rolle zu: Wir unterstützen Sie dabei, die passende Therapie zu finden. Wärmeanwendungen sind ein bewährter erster Schritt. Wärmepflaster, Salben oder Wärmebäder fördern die Durchblutung und lösen Verspannungen. Sie eignen sich besonders bei akuten Muskelbeschwerden und lassen sich gut in den Alltag integrieren.
Wenn Schmerzen die Bewegung stark einschränken, können kurzfristig auch rezeptfreie Schmerzmittel sinnvoll sein. Wichtig ist jedoch die richtige Anwendung – sowohl in Bezug auf Dosierung als auch auf Dauer. Apothekerinnen und Apotheker beraten individuell und achten auf mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Sollten die Beschwerden länger anhalten, stärker werden oder ausstrahlen, ist eine ärztliche Abklärung notwendig. Die Apotheke versteht sich hier als erste Orientierungshilfe – mit dem Ziel, rasch und gezielt zur richtigen Behandlung zu führen.
Fotos: fotostudio wilke, istockphoto/ Oleksandr Melnyk
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