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Klinisch belegt bei Haarausfall

Wenn die Haare verstärkt ausgehen, kann das für Betroffene eine große Belastung sein. Wir haben uns die häufigsten Ursachen angesehen und beleuchten, wie ein neuer wissenschaftlicher Ansatz helfen kann.

Haarausfall ist ein Thema, über das kaum jemand spricht. Er betrifft sowohl Männer als auch Frauen und beginnt meist schleichend mit 40. Mehr als die Hälfte der Menschen ist im Laufe des Lebens davon betroffen. Die gute Nachricht: Je früher man eingreift, desto höher ist auch die Chance, dass Haare wieder dichter nachwachsen. 

Warum gehen die Haare aus?

Besonders häufig liegt Haarausfall an einem Ungleichgewicht im Hormonhaushalt. Bei Frauen ist es oft der abnehmende Östrogenspiegel nach einer Schwangerschaft, dem Absetzen der Pille oder aufgrund des Einsetzens der Wechseljahre. Bei Männern ist es oft eine Veränderung im Cortisolhaushalt – und zwar aufgrund von Stress. In beiden Fällen kommt es dann zu einer Verkürzung der Wachstumsphase der Haare, wodurch diese dünner werden, an Kraft verlieren und leichter ausgehen. Das Volumen nimmt ab oder – noch schlimmer – die Kopfhaut wird sichtbar.

Verkürzte Wachstumsphase

Unsere Haare sind entweder in der Wachstums- oder in der Ruhephase. In der Ruhephase sind sie nicht mehr so stark in der Kopfhaut verankert und gehen leichter aus, zum Beispiel bereits beim Frisieren oder Föhnen. Idealerweise sind ca. 90 Prozent der Haare in der Wachstumsphase. Aufgrund der zuvor genannten hormonellen Ursachen sowie bei Stress verkürzt sich diese Wachstumsphase jedoch – und bis zu 40 Prozent der Haare können in der Ruhephase sein. Dann kommt es zu wahrnehmbarem Haarausfall.

Wachstumsphase verlängern!

Die gute Nachricht: Solange es sich nicht um krankhaften oder erblichen Haarausfall handelt, kann man gegen­steuern. Um den Haarausfall zu begrenzen und die Haare wieder wie gewohnt wachsen zu lassen, muss bloß das Verhältnis zwischen Haaren in der Wachstums- und in der Ruhephase wieder normalisiert werden. 

Wissenschaftlicher Durchbruch

Österreichische Forscher haben dafür jetzt eine klinisch bestätigte Lösung gefunden. Sie empfehlen, dem Körper die essenziellen Aufbaustoffe der Haare zuzuführen – jedoch nicht über äußerliche Anwendungen wie Shampoos oder Spülungen, sondern über hochdosierte Tabletten. So gelangen diese über die Blutbahn direkt zu den Haarwurzeln und können dort die Wachstumsphasen der Haare wieder verlängern.

Konkret geht es dabei um die folgenden Wirkstoffe:

  • Ceramide & Keratin verlängern die Wachstums­phasen und reduzieren so Haarverlust.
  • Kollagen & Elastin verankern die Haare besser in der Kopfhaut und verbessern Haarwachstum und -dicke.

In Kombination wirken diese somit gleich auf zwei Ebenen: Der Haarausfall geht zurück und neue Haare wachsen stärker nach. Klinische Studien belegen sichtbare Effekte bereits nach zwei bis drei Monaten der Einnahme.


Fotos: GettyImages

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