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Überlebensrate bei Hautkrebs deutlich verbessert

Dank Immuntherapie ist die Überlebensrate bei Hautkrebs deutlich verbessert worden. Mittlerweile überleben bereits 50 Prozent der Menschen, die an einem Stadium-IV-Melanom erkrankt sind, zehn Jahre und mehr.

Mithilfe von mRNA-Impfstoffen, die zurzeit entwickelt werden, soll zukünftig die Überlebensrate bei schwarzem Hautkrebs noch weiter gesteigert werden.

Hautprobleme betreffen jeden Mensch

„Die Haut ist ein Organ, das uns zu unserer Umwelt abgrenzt und daher mit vielen Stoffen wie UV-Strahlen und Chemikalien in Kontakt kommt und auch immer wieder von Verletzungen und Verbrennungen betroffen ist. Die Haut kann deshalb entzündliche Reaktionen, Allergien, Hautinfektionen und Hauttumorerkrankungen entwickeln. Jeder Mensch ist daher früher oder später von zumindest einem Hautproblem betroffen“, berichtete Christian Posch, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten und Präsidiumsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie.

Um schwarzen Hautkrebs noch besser bekämpfen zu können, gibt es jetzt auch neue Ansätze, um die Behandlung der Krebserkrankung mithilfe des eigenen Immunsystems weiterzuentwickeln, fügt Posch hinzu. Basierend auf der mRNA-Technologie werden personalisierte, therapeutische Impfungen entwickelt, die etwa dann zum Einsatz kommen, wenn das Melanom zwar vollständig entfernt werden konnte, aber durch die Impfung verhindert werden soll, dass die Melanomerkrankung zurückkehrt.

„Wesentlich ist aber nicht nur die Behandlung von schwarzem und weißem Hautkrebs, sondern auch die richtige Hautkrebsvorsorge. Die häufigsten Hautkrebserkrankungen sind Keratinozytenkarzinome, die im Volksmund auch ‚weißer Hautkrebs‘ genannt werden. Sie entstehen durch die UV-Schädigung der Oberhaut und treten in unterschiedlicher Form bei fast jedem zweiten Menschen über 60 Jahren auf“, erklärte der Mediziner.


Fotocredit: APa/dpa 

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